Donnerstag, 26. Juni 2008
5,4,3,2,1...Bildungsfest
Mittwoch, 25. Juni 2008
Dante's Dream... die Musik war fühlbar
Mal zart, mal wild, mal ohrenbetäubend, mal flüsternd - Dante's Dream lockt am 28.06.2008 mit Eclectic Pop auf die Alte Messe.In feinster Open Air Manier und bei bestem Sonnenschein spielen Lucas Hull (Leadvox, Gitarren), Mogul (Gitarren, Vox), Jacob (Bass, Vox) und Tom Beat (Vox, Schlagzeug) die "Lange Nacht der Wissenschaften" ein.
"Ein Song ließ mich starr sitzen und mein Körper wollte sich öffnen, um die zartverpackten Schmerzen der Musik aufzusaugen."
"Ein Anderer brachte mich zum Lachen ohne einen einzigen Witz zu erzählen."
"Mal schoss die Musik durch den Raum, wie eine geisterhafte Diva durchzog sie ihn und forderte die Hörer zum Tanz. Mal kroch sie unaufhaltsam an den Beinen hinauf in die Körper der Gäste."
"Niemand sprach. Die Musik ließ es nicht zu. Sie war mal flüsternd, mal ohrenbetäubend; aber sie duldete keine weiteren Töne im Raum. Sympathisch trieb mich Dante’s Dream an meine emotionalen Grenzen und entließ mich dann kurz vor dem Sprung in Höhen oder Tiefen."
"Der letzte Song des Abends verriet nichts über sich, mir dafür alles über mich ..." - Finden Sie es heraus!
Sonntag, 22. Juni 2008
Bernhard Krabiell
Bernhard Krabiell, studierter Diplom - Pädagoge, beruflich in der Jugend- und Sozialarbeit sowie als Gewerkschaftssekretär tätig, bis September 2007 Bezirksgeschäftsführer der Gewerkschaft ver. di, Bezirk Leipzig – Nordsachsen.
Seitdem in der Ruhephase der Altersteilzeit, ehrenamtlich in gewerkschaftlicher und politischer Erwachsenenbildung aktiv und im Anti – Privatisierungs – Netzwerk - Leipzig (APRIL) engagiert.
„Bildung war und ist ein Schlüssel für die Entwicklung autonomer und verantwortungsbewusster Persönlichkeiten und als solche zugleich ein öffentliches Gut. Bildung braucht im doppelten Wortsinn Raum. Sie braucht allgemein zugängliche Stätten des Lernens, zur Aneignung von Wissen und Fertigkeiten, zum Austausch mit anderen – Lernenden und Lehrenden - und zur Reflektion.
Sie braucht im übertragenen Sinne auch eigenen Raum, Distanz zu und Freiheit vom Druck unmittelbarer ökonomischer Verwertung und fremdgesteuerten Wettbewerbs- und Leistungserwartungen. Sie soll jedem/jeder unabhängig von Herkunft, sozialem Status und Geschlecht offen stehen. Dies ist notwendiger Bestandteil einer lebendigen demokratischen Gesellschaft.
Erhalt und Weiterentwicklung von Bildungschancen und öffentlichen Bildungseinrichtungen erfordert verlässliche materielle Ressourcen und die Chance zur aktiven Teilnahme und Mitgestaltung aller Beteiligten. Das heißt, Räume müssen zur Verfügung gestellt, aber auch genutzt werden. Das ist auch der beste Weg gegen die Tendenzen zur Privatisierung und Unterwerfung von Bildung unter elitäre Machtinteressen.“
Kathrin Darlatt
Vielfalt in Leipzig - Menschen gleichgeschlechtlicher Lebensweise gehören dazu!
Bei Mephisto gefunden:Kathrin Darlatt setzt sich dafür ein, dass die Stadt ein besseres Informationsangebot für ihre schwulen und lesbischen Besucher erstellt. Dabei bekomme sie allerdings wenig Unterstützung, sagt sie.
"Es sind immer andere Probleme wichtiger zu lösen, und das erlebe ich schon seit 17 Jahren, seitdem ich diese Stelle inne habe, dass das positive Potential von Schwulen und Lesben für diese Stadt Leipzig nicht gesehen wird."
Leipzig als weltoffene und tolerante Stadt fühlt sich natürlich für alle Bürger und Bürgerinnen verantwortlich, deshalb gibt es seit 1991 Beauftragte für bestimmte Aufgabenbereiche. Wenn Sie etwas über das schwul/lesbische Leben in Leipzig erfahren wollen, wenn Sie Fragen zu rechtlichen Problemen haben oder Ihre Partnerschaft eintragen lassen möchten und die Formalien nicht kennen, dann können Sie sich bei Frau Kathrin Darlatt informieren.
Heike Werner
Mitglied des Landtages, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der PDS-Fraktion, Sprecherin für Gleichstellungs, Wissenschafts- und Hochschulpolitik, Mitglied im Ausschuss Schule und Sport Mitglied im Ausschuss Wissenschaft, Hochschulen, Kultur, MedienMotto von Heike Werner: MITMISCHEN STATT AUSLÖFFELN
Quelle: Interview mit Heike Werner
Wo kommst du her?
Tief aus dem Wald... Ich bin ein Provinzstadtkind, zwar in Berlin geboren, aber in Zwickau aufgewachsen, der größten Kreisstadt der DDR.
Wer bist du?
Ein Mensch.
Wie kommst du zur Politik?
Ich war schon immer dort. Seit 1989 bin ich in der linken Politik aktiv. Nach Jahren der Arbeit im außerparlamentarischen Bereich, in Projekten, studentischen, Jugend- und Frauenstrukturen bin ich bei der PDS gelandet.
Hat du eine Vergangenheit?
Jede Menge - 33 Jahre. Ich war zu DDR-Zeiten FDJ-Funktionärin und sogar in der Bezirksleitung Karl-Marx-Stadt.
1989/90 habe ich die mjv „Junge Linke“ mitgegründet. Die nennt sich heute JungdemokratInnen/ Junge Linke und ist ein bundesweit aktiver parteiunabhängiger linker Jugendverband mit einigen Tausend Mitgliedern. In der Gründungsphase war ich auch bei der Ökologischen Linken dabei, bin aber später ausgestiegen. Insbesondere die politische Kultur dort hat mich sehr genervt. Ich war in der Friedensbewegung, Bosnienhilfe, ... wir reagierten auf aktuelle Ereignisse und es gab viel zu tun.
Mitte der 90er war auch die Arbeit in Fachschafts- und StudentInnenrat wichtig. Später standen Projekte im Mittelpunkt, einiges scheiterte, einiges kam zustande, wie zum Beispiel der Montessorikindergarten in Leipzig.
Hattest du auch Zeit zum studieren?
Natürlich habe ich auch studiert, erst Philosophie, dann Erziehungswissenschaften, Journalistik, Soziologie und noch einiges mehr, mit einigen Unterbrechungen... aus politischen und persönlichen Gründen.
Welche persönlichen Gründe?
Meine beiden Kinder. Auch ein wichtigstes „Projekt“.
Hat du einen Spitznamen?
Nein. Sogar meine Kinder nennen mich Heike.
Thomas Farken
Steckbrief:- Geboren 1961, verheiratet, 3 Kinder
- Seit 1983 in Leipzig
- Diplom Sozialpädagoge
- Gründungsmitglied des GeyserHaus e.V.
- Seit 1991 Geschäftsführer des GeyserHaus e.V.
- Vorstandsmitglied des Landesverband Soziokultur
- Mitglied des Jugendhilfeausschuß des Stadtrats Leipzig für die freien Träger
Sein Statement zum Thema Bildung braucht Raum:
„Wir wollen neue Räume öffnen für Musikerziehung von Kindern – in zeitlicher und räumlicher Dimension – denn: Musik macht schlau!“
Sven Morlok
Mitglied des Landtages, stellvertretender Vorsitzender der FDP Fraktion, Mitglied der FDPBerufliches
Mit meiner Ausbildung zum Bankkaufmann in Heilbronn habe ich mir vor meinem Studium der Betriebswirtschaftlehre in Mannheim den nötigen Praxisbezug verschafft. Mein beruflicher Einstieg erfolgte 1992 bei der Treuhandanstalt in Dresden, nachdem ich zuvor mein Studium mit der Diplomarbeit an der TU Dresden abgeschlossen hatte. Im Jahr 1999 wurde aus der Perspektive Wirklichkeit, ich wurde zum Geschäftsführer der RAB bestellt. Zwischenzeitlich hat die RAB ihren Namen in Nacap geändert. Im April 2006 bin ich als Geschäftsführer der Nacap ausgeschieden.
Im März 2007 übernahm ich zusammen mit meinem Landtagskollegen Christian Steinbach einen Anteil von 49 Prozent an dem traditionsreichen Leipziger Bauunternehmen POMMER Spezialbetonbau GmbH Leipzig. Seitdem stehe ich als weiterer Geschäftsführer dem Firmenchef Michael Pommer zur Seite.
Politisches
In die FDP bin ich 1980 eingetreten. Als 18-Jähriger interessierte ich mich besonders für die Positionen der FDP in der Innen- und Rechtspolitik. Im Jahre 1989 hatte ich mein Engagement in den Jungen Liberalen schon fasst beendet und wollte mein Studium abschließen. Doch dann kam die Wende. 1992 bis 1993 war ich Landesvorsitzender der JuliA.
Zurzeit gehöre ich dem Landesvorstand der sächsischen FDP als Landesschatzmeister an. Im Stadtrat in Leipzig liegen meine Schwerpunkte im Bereich der Wirtschaft und Finanzen.
Die FDP-Landtagsfraktion hat mich zu ihrem stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Für die FDP-Fraktion bin in Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.
Samstag, 21. Juni 2008
Gregor Bogen
Geschäftsführer der WEP-Projektentwicklungs-GmbH & Co. KG LeipzigDiplom-Wirtschafts-Ingenieur (Bau) Gregor Bogen, Jahrgang 1971, ist als Geschäftsführer bei der WEP-Projektentwicklung bzw. deren auf Beratungsleistungen spezialisierten Tochtergesellschaft WMP-Projektmanagement GmbH u.a. federführend für den Bereich Public-Private-Partnership (PPP).
Nach seinem Studium an der Universität Leipzig war er zunächst als Projektleiter im Ingenieurbau sowie im Bereich Altbausanierung tätig. Nach dem Wechsel zu WEP im Jahr 2000 baute er maßgeblich den Geschäftsbereich PPP des Unternehmens mit auf.
WEP ist ein erfahrener Partner in der Umsetzung von Projekten öffentlicher Auftraggeber. Dazu gehört z. B. das komplette Handling der Alten Messe Leipzig für die kommunale Eigentümergesellschaft und seit 2002 die Partnerschaft mit dem Kreis Groß-Gerau in einer gemeinsam Gesellschaft zur Umsetzung eines ehrgeizigen Schulsanierungsprogrammes mit einem Volumen von bisher bereits 70 Mio. EUR.
Über die auf Beratung spezialisierte Tochtergesellschaft WMP fließt das gewonnene Praxis-Know-How in die Konzipierung von PPP-Projekten für öffentliche Auftraggeber ein.
Herr Bogen ist Mitglied im Leipziger Fachkreis Gewerbeimmobilien e. V. und betreut dort federführend den Arbeitskreis PPP mit der Zielstellung, die regionale Umsetzung von PPP-Projekten zu befördern.
Weiterhin ist er Mitglied im Verein „Gemeinsam für Leipzig“ sowie Sprecher der Interessengemeinschaft Alte Messe Leipzig.
Uwe Schmitter
von der Initiative Dessau – Arbeit für Anhalt e.V. und Geschäftsführer der Reba Beratung GmbH / Weiterbildungsagentur vertritt die Thesen:- Es geht um mehr als Bildung
- Kompetenzerwerb, Lernen und Selbstermächtigung findet regional statt oder gar nicht
Die Lernende Region Agora des Lernens in Dessau – Anhalt –Wittenberg entwickelte Räume für Kompetenzentwicklung in der Region. Es entstanden drei trägerneutrale, bereichsübergreifende Bildungsberatungsstellen, eine Ausbildung zum Bildungsberater/Bildungsberaterin und ein regionales Netzwerk relevanter Akteure.
Mit dem Dessauer 5-Säulen-Modell der Verrechnungswirtschaft wurden regionale Wachstumskreisläufe geschaffen, welche die Potenziale Einzelner mit denen der Region zum gegenseitigen Nutzen verbinden. Sie ermöglichen Räume für die Selbstermächtigung der Bürger und Bürgerinen einer Region.
Bildung braucht Raum
Nur wie soll dieser Raum aussehen? Wie kann er gestaltet werden? Wer füllt ihn? Wer stellt ihn zur Verfügung? Wie lange bewegen wir uns in diesem Raum? Wann betreten wir ihn? - und, und, und...
Das alles sind Fragen die im wahrsten Sinn des Wortes am 28.06.2008 im "Raum" stehen und die wir gemeinsam mit unseren Podiumskandidaten und Ihnen gern vor Ort diskutieren und erörtern werden.
An dieser Stelle erfahren Sie jetzt schon, wer unsere Podiumsteilnehmer sind und was es rund um die Person zu vorab zu wissen lohnt.
Akteure vor Ort
- Babyzeichensprache Anett Baum
- Phyllodrom e.V.
- GeyserHaus e.V. - Musik macht Schlau
- Volkshochschule Leipzig
- Technikmanagement Rösel
- LSGM Leipzig
- Fluss und Wildnis (Team Albrecht)
- Zukunftswerkstatt Leipzig
- Garage Leipzig e.V.
- MDR Leipzig
- Stadtelternrat ohne Grenzen e.V.
- Schola Assynerga
- DTKV Sachsen e.V.
- Blue Lions Leipzig
- Europäische Wirtschafts- und Sprachenakademie
- Die Linke - Fraktion im Stadtrat zu Leipzig
- Job Starter Projekt
- Familienbüro Leipzig
- Suchtzentrum Kippe gGmbH